Als "Enroute" bezeichnet man in der Fliegerei die Phase zwischen Start und Landung. Um Konflikte mit anderen Flugzeugen zu vermeiden, wird regelmässig eine Positionsmeldung gefunkt. Dieser Blog soll eine ähnliche Aufgabe erfüllen: ein Bericht über unsere momentane Position, unser Ergehen und unsere nächsten Schritte auf dem Flug in die Zukunft.
27. November 2020
1. November 2020
15. Oktober 2020
Silberne Hochzeit
25 Jahre sind es her, seit Madeleine und ich uns in der Reformierten Kirche Bolligen das Ja-Wort gegeben haben. Heute haben wir die diversen Stationen dieses Tages erneut besucht, obwohl in umgekehrter Reihenfolge.
Da wir diesen Tag zusammen mit unseren Kindern feiern wollten, besuchten wir zuerst das Wasserschloss Hallwyl und assen danach im Seehotel Hallwil in Beinwil am See zu Mittag. Der Saal, wo wir damals unser Fest gefeiert haben ist immer noch dort – und auch der Teppich ist noch derselbe, meint Madeleine.
Für die Schifffahrt auf dem Hallwilersee war es dann leider zu spät, aber dafür gingen wir auf dem Heimweg noch bei der Kirche in Bolligen vorbei. Inzwischen war auch die Sonne herausgekommen und die herbstlichen Blätter der Bäume leuchteten fast so farbig wie anno dazumal.
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| 1995: Nach der Trauung in Bolligen |
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| Beinwil am See wo am Abend das Fest stattfand |
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| Reformierte Kirche Bolligen |
19. Juli 2020
Endlich in der Schweiz
Nach einer drei-monatigen Verzögerung in Mt Hagen haben wir es endlich in die Schweiz geschafft. Zwar nicht so wie ursprünglich gebucht über Singapore, sondern mit Qatar Air über Doha sowie mit längeren Zwischenstopps in Port Moresby (für die Nacht) und Brisbane (12 Stunden Aufenthalt). Aber das Reisen war trotz den Schutzmassnahmen in Flugplatz und Flugzeug (wir trugen für 21 Stunden eine Maske) doch einigermassen angenehm. Nun haben geniessen wir die Schweiz und unsere momentane Bleibe.
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| Einsteigen in Mt Hagen |
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| Auf der Grimselpasshöhe |
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| Unsere Bleibe in der Schweiz |
8. Juni 2020
Gestrandet in Mt Hagen
Am 6. April hätten wir Papua-Neuguinea verlassen sollen, um in die Schweiz zu reisen. Aber aufgrund von nationalen Reiseeinschränkungen und gesperrten Flughäfen auf unserer Reiseroute, konnten wir nicht von Telefomin abreisen. Erst am 10. April gelang es uns unsere Basis im Hochland in Richtung Mt Hagen zu verlassen – aber wiederum nicht aus freiem Willen. Da alle internationalen Flugrouten immer noch geschlossen waren, wollten wir eigentlich in Telefomin ausharren, bis sich die COVID-Situation wieder beruhigt hatte und wir die Reise in die Schweiz erneut angehen konnten. Doch kurz darauf entschied sich die Regierung in PNG jeglichen Verkehr zu und von den Provinzen entlang der Grenze zu Indonesien zu schliessen. So mussten wir Telefomin Hals über Kopf Richtung Mt Hagen verlassen, um nicht dort stecken zu bleiben.
Und jetzt, acht Wochen später, sind wir immer noch in Mt Hagen, ohne Aussichten, dass wir bald reisen können. Wir leben in einem leeren MAF-Haus auf dem Kagamuga Compound in der Nähe des Flugplatzes. Markus arbeitet in seiner Aufgabe als Crew Training Manager im Büro und fliegt ab und zu einen bewilligten Transport von medizinischem Personal. Madeleine ist immer noch Familien-Managerin, schult unsere Kinder und stellt sicher, dass wir mit dem wenigen, dass wir in den 23kg-Koffern mitgebracht haben, überleben. Die Kinder sind alle glücklich, basteln neue Spielsachen mit den Dingen, die sie im Garten finden (wir haben aus Platzgründen keine Spielsachen eingepackt) und finden neue Freunde. Da wir keinen kompletten Lock-Down haben, können wir uns frei bewegen und haben die Gelegenheit, ein nahegelegenes Cafe und Restaurants zu besuchen. Auch auf dem Compound läuft mit Bibelgruppen, Turnen/Krafttraining und Volleyball so einiges.
Wir hoffen nun, dass wir unsere Reise in die Schweiz gegen Mitte Juni antreten können. Zu dieser Zeit sollte der grösste Teil der Schweiz wieder geöffnet haben, so dass wir unserer geplanten Tätigkeiten mit Besuchen und Vorträgen nachgehen können.
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