Als "Enroute" bezeichnet man in der Fliegerei die Phase zwischen Start und Landung. Um Konflikte mit anderen Flugzeugen zu vermeiden, wird regelmässig eine Positionsmeldung gefunkt. Dieser Blog soll eine ähnliche Aufgabe erfüllen: ein Bericht über unsere momentane Position, unser Ergehen und unsere nächsten Schritte auf dem Flug in die Zukunft.
8. Oktober 2016
21. September 2016
Ferien in Orobiga
Es war nicht das erste Mal, dass wir in einem Gästehaus der GfC Mission SEBM (Swiss Evangelical Brotherhood Mission) Ferien machten. Im 2012 waren wir für eine Woche in Mondomil und im 2015 für eine Woche in Kugark. Beide Male waren wir von dem "schweizerischen" Flair angetan: So fand man in der Küche einen Kartoffel-Sparschäler der wirklich funktioniert und im Büchergestell Spiele wie "Elfer raus" wie wir es aus den Ferien unserer Kindheit her kennen.
Auch dieses Mal wurden wir bei unserem Aufenthalt in Orobiga (Nähe Goroka) nicht enttäuscht. Wir fanden alles, was ein Schweizer Herz für entspannende Ferien begehrt. Die Küchenwaage war dieselbe, wie sie in unserem Elternhaus stand und die Schüsseln erinnerten an das Geschirr aus einem Kinderlager-Haus. Aber nicht nur drinnen war alles trotz der fernen Lande irgendwie vertraut. Auch um's Haus gab es allerlei, was an die Schweiz erinnert: ein Spielplatz mit Kletterstange und Ringen, die Brätlistelle im Wald, den Vita-Parcour, die Minigolf-Anlage und ein Sitzplatz mit Grill vor dem Haus.
Dementsprechend gab es immer wieder etwas zu tun. Die Kinder verbrachten viel Zeit bei den Kaninchen, beim Fahren mit dem Gokart und im Swimming Pool. Gian ging auf Entdeckungstouren auf dem grossen Gelände, Madeleine genoss die Stille im kleinen Wäldchen, während Markus auf dem Liegestuhl sonnend Bücher lass. Zwischendurch plauderten wir etwas mit den Schweizer Angestellten der Station und hatten sogar das Vorrecht, bei der 1. August Feier dabei zu sein. So viel Schweiz und so viele Schweizer haben wir seit 2014 nicht mehr auf einem Haufen gesehen.
Auch dieses Mal wurden wir bei unserem Aufenthalt in Orobiga (Nähe Goroka) nicht enttäuscht. Wir fanden alles, was ein Schweizer Herz für entspannende Ferien begehrt. Die Küchenwaage war dieselbe, wie sie in unserem Elternhaus stand und die Schüsseln erinnerten an das Geschirr aus einem Kinderlager-Haus. Aber nicht nur drinnen war alles trotz der fernen Lande irgendwie vertraut. Auch um's Haus gab es allerlei, was an die Schweiz erinnert: ein Spielplatz mit Kletterstange und Ringen, die Brätlistelle im Wald, den Vita-Parcour, die Minigolf-Anlage und ein Sitzplatz mit Grill vor dem Haus.
Dementsprechend gab es immer wieder etwas zu tun. Die Kinder verbrachten viel Zeit bei den Kaninchen, beim Fahren mit dem Gokart und im Swimming Pool. Gian ging auf Entdeckungstouren auf dem grossen Gelände, Madeleine genoss die Stille im kleinen Wäldchen, während Markus auf dem Liegestuhl sonnend Bücher lass. Zwischendurch plauderten wir etwas mit den Schweizer Angestellten der Station und hatten sogar das Vorrecht, bei der 1. August Feier dabei zu sein. So viel Schweiz und so viele Schweizer haben wir seit 2014 nicht mehr auf einem Haufen gesehen.
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| Ferienhaus Asaro auf der SEBM Station in Orobiga |
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| Sitzplatz mit Grill und Pool |
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| Fit werden auf dem Vita-Parcour |
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| Schlafen im Baumhaus mit der Familie Venter |
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| Badespass im Swimming Pool vor dem Haus |
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| Brätlistelle im Wald |
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| Grillen ist auch hier Männersache |
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| Geburtstagsparty zu Niklas 10tem Geburi |
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| Seilbahn a la Switzerland |
30. August 2016
Der Karfreitag
Ich überdachte meine Optionen. Unser Kühlschrank hatte heute morgen den Geist aufgegeben und wenn wir ihn nicht in Kürze wieder flott machen können, würden wir kaputte Lebensmittel zur Genüge haben. Die Tropen sind in dieser Beziehung gnadenlos und es sah nach einem sonnigen und somit heissen Tag aus. Glücklicherweise war heute Karfreitag, ich hatte frei und darum viel Zeit zur Verfügung. "Nun gut, ich kann den Kühlschrank ja einfach mit dem im MAF-Schuppen tauschen." dachte ich. Dieser war normalerweise sowieso leer und hatte ungefähr die gleich Grösse.
Wir waren gerade daran den Kühlschrank auf den Pick-up zu laden, als Doktor Mike mit den Neuigkeiten auftauchte: Ein Patient mit einer Speerwunde in der Lunge musste von Kawito ins Spital in Kiunga gebracht werden. Der Patient brauchte jedoch eine Drainage im Brustkorb, um die dort angesammelten Flüssigkeiten abzulassen. Sonst würde er nicht mit dem Flugzeug transportiert werden können.
Da war nur ein Hacken: Die einzige Ärztin, welche diese Operation durchführen könnte, war zur Zeit für eine Arztvisite auf der Aussenstation in Obo, 40 Flugminuten südlich von Rumginae. Nach einigem hin und her wurde entschieden, dass ich Dr Sharon zuerst in Obo aufladen und dann nach Kawito zur Operation und Evakuation fliegen würde. Ohne Berücksichtigung der Zeit, die für die Operation gebraucht wird, würde das ganze Vorhaben etwa 3 ½ Stunden in Anspruch nehmen. Da wir aber einen wunderbaren Tag in Aussicht hatten, erwartete ich keine Probleme mit dem Wetter.
Nachdem ich den Ersatzkühlschrank in unserem Haus abgeladen, das Flugzeug aufgetankt und das für die Operation Notwendige eingeladen hatte, machte ich mich auf den Weg für den obligaten Feiertags-Medevac. In Obo angekommen, wollte Dr Sharon noch eine Frau mitnehmen, die sich unwohl fühlte und welche in Rumginae näher untersucht werden sollte. So flogen wir mit einem zusätzlichen Patienten an Bord nach Kawito, während Dr Sharon in der Kabine ihr Wissen über Drainagen anhand eines dicken Fachbuchs auffrischte.
Kurz nach unserer Landung in Kawito wurde der Patient in einem Motorboot gebracht. Genau genommen waren es aber zwei Patienten und ich war froh, dass ich alle Flugzeugsitze mitgebracht hatte. Während Dr Sharon den Patienten untersuchte, wurde unter einem Dach aus Sago-Palmen-Blättern ein provisorischer Operationssaal eingerichtet. Mit Hilfe zweier Krankenschwestern aus dem Spital in Balimo (welches leider keine Ärzte hat) und unter den wachsamen Augen von Neugierigen, fing sie danach an den Ort des Einschnittes seitlich der Brust zu desinfizieren und mit Operationstüchern abzudecken. Kurz nachdem Dr Sharon die ersten Schnitte mit dem Skalpell gemacht, das Blut gespritzt und der Patient sein Unbehagen mit schreien kundgetan hatte, verschwanden die Schaulustigen langsam – ohne Zweifel überzeugt, dass der Verwundete den Tag nicht überleben würde.
Wie erwartet ging aber alles gut und nachdem der Arbeitsplatz geputzt worden war, luden wir die Patienten ins Flugzeug und starteten für Kiunga. Eine Frau, die sich krank fühlte, ein Mann mit einer Speerwunde im Oberkörper und einer mit einer Wunde am Bauch, sowie deren Ärztin und ihr Pilot.
Es war schon spät am Nachmittag, als ich müde aber zufrieden vom Flugzeug zurück zu unserem Haus marschierte. Der Aufwand für den Charter hatte sich gelohnt, denn mit einem einzigen Flug holten wir drei Patienten ins Spital und brachten die Ärztin nach Rumginae zurück. Doch es sollte noch besser kommen. Am nächsten Tag wurde mir erzählt, dass bei der Frau aus Obo eine Eileiterschwangerschaft festgestellt wurde und sie notfallmässig operiert werden musste. Hätten wir sie nicht mitgenommen, wäre sie in der Nacht auf Samstag gestorben.
Wir waren gerade daran den Kühlschrank auf den Pick-up zu laden, als Doktor Mike mit den Neuigkeiten auftauchte: Ein Patient mit einer Speerwunde in der Lunge musste von Kawito ins Spital in Kiunga gebracht werden. Der Patient brauchte jedoch eine Drainage im Brustkorb, um die dort angesammelten Flüssigkeiten abzulassen. Sonst würde er nicht mit dem Flugzeug transportiert werden können.
Da war nur ein Hacken: Die einzige Ärztin, welche diese Operation durchführen könnte, war zur Zeit für eine Arztvisite auf der Aussenstation in Obo, 40 Flugminuten südlich von Rumginae. Nach einigem hin und her wurde entschieden, dass ich Dr Sharon zuerst in Obo aufladen und dann nach Kawito zur Operation und Evakuation fliegen würde. Ohne Berücksichtigung der Zeit, die für die Operation gebraucht wird, würde das ganze Vorhaben etwa 3 ½ Stunden in Anspruch nehmen. Da wir aber einen wunderbaren Tag in Aussicht hatten, erwartete ich keine Probleme mit dem Wetter.
Nachdem ich den Ersatzkühlschrank in unserem Haus abgeladen, das Flugzeug aufgetankt und das für die Operation Notwendige eingeladen hatte, machte ich mich auf den Weg für den obligaten Feiertags-Medevac. In Obo angekommen, wollte Dr Sharon noch eine Frau mitnehmen, die sich unwohl fühlte und welche in Rumginae näher untersucht werden sollte. So flogen wir mit einem zusätzlichen Patienten an Bord nach Kawito, während Dr Sharon in der Kabine ihr Wissen über Drainagen anhand eines dicken Fachbuchs auffrischte.
Kurz nach unserer Landung in Kawito wurde der Patient in einem Motorboot gebracht. Genau genommen waren es aber zwei Patienten und ich war froh, dass ich alle Flugzeugsitze mitgebracht hatte. Während Dr Sharon den Patienten untersuchte, wurde unter einem Dach aus Sago-Palmen-Blättern ein provisorischer Operationssaal eingerichtet. Mit Hilfe zweier Krankenschwestern aus dem Spital in Balimo (welches leider keine Ärzte hat) und unter den wachsamen Augen von Neugierigen, fing sie danach an den Ort des Einschnittes seitlich der Brust zu desinfizieren und mit Operationstüchern abzudecken. Kurz nachdem Dr Sharon die ersten Schnitte mit dem Skalpell gemacht, das Blut gespritzt und der Patient sein Unbehagen mit schreien kundgetan hatte, verschwanden die Schaulustigen langsam – ohne Zweifel überzeugt, dass der Verwundete den Tag nicht überleben würde.
Wie erwartet ging aber alles gut und nachdem der Arbeitsplatz geputzt worden war, luden wir die Patienten ins Flugzeug und starteten für Kiunga. Eine Frau, die sich krank fühlte, ein Mann mit einer Speerwunde im Oberkörper und einer mit einer Wunde am Bauch, sowie deren Ärztin und ihr Pilot.
Es war schon spät am Nachmittag, als ich müde aber zufrieden vom Flugzeug zurück zu unserem Haus marschierte. Der Aufwand für den Charter hatte sich gelohnt, denn mit einem einzigen Flug holten wir drei Patienten ins Spital und brachten die Ärztin nach Rumginae zurück. Doch es sollte noch besser kommen. Am nächsten Tag wurde mir erzählt, dass bei der Frau aus Obo eine Eileiterschwangerschaft festgestellt wurde und sie notfallmässig operiert werden musste. Hätten wir sie nicht mitgenommen, wäre sie in der Nacht auf Samstag gestorben.
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| Der Patient kam mit dem Boot von Balimo nach Kawito |
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| Dr Sharon macht ihr Operationsbesteck bereit |
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| Halbwegs durch die Operation |
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| Ein Airvan voll mit Patienten |
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| Ein Paient wird in Kiunga in die Ambulanz transferiert |
4. August 2016
14. Mai 2016
Ein Interview
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In PNG wird man immer wieder von schlechtem Wetter überrascht. Zum einen gibt es hier keinen Wetterdienst und somit auch keine Vorhersagen. Die einzige Wetterinformation, die wir haben, kommt von einer Kontaktperson in den Dörfern, die wir anfliegen. Die Qualität dieser Informationen ist aber sehr unterschiedlich und nicht selten vom Umstand abhängig, wie dringend das Flugzeug gewünscht wird. So kursiert die Geschichte, wonach die Bewohner eines windigen Dorfes Steine in den Windsack legten, damit es „windstill“ wird und das Flugzeug landet.
Zum anderen kann das Wetter in den Tropen sehr schnell und unerwartet umschlagen. Dass heisst, selbst wenn der erhaltene Wetterbericht genau ist, kann nach einem 30-Minütigen Flug am Zielort alles schon wieder ganz anders aussehen. Ausserdem ist das Wetter auch regional sehr unterschiedlich: An einem Ort kann die Sonne scheinen, während 20km entfernt ein Gewitterregen niedergeht.
So war ich einmal auf dem Weg nach Fuma und Hesalibi, und beide Stationen hatten gutes Wetter gemeldet. „Was haben die Leute von Hesalibi wohl gesehen?“ dachte ich bei mir als ich auf Fuma zuflog und im Süden, wo Hesalibi liegt, eine schwarze Front auf mich zukommen sah. „Dort kann unmöglich die Sonne scheinen – bei diesem Gewitter!“
Ich landete in Fuma und hatte gerade genügend Zeit auszuladen und den Motor wieder zu starten, bevor die ersten Regentropfen auf meine Windschutzscheibe schlugen. Ich musste nach dem Start eine steile Rechtskurve fliegen, um nicht in die nahenden Regenschauer zu gelangen. Ein wenig abseits drehte ich dann den Flieger wieder zurück, um die Lage zu beurteilen. Die Gewitterfront blockierte den direkten Weg nach Hesalibi im Süden und dehnte sich ziemlich weit gegen Westen aus. Im Osten jedoch sah ich Stellen, wo der Regen erst spärlich fiel. Sollte ich versuchen das Unwetter auf dieser Seite zu umfliegen? Aber wenn das Wetter in Hesalibi nun schlechter ist als mir gesagt wurde und ich nicht landen kann? Ich überschlug meine Benzinreserven und sah, dass sie für den Umweg gegen Osten, und Notfalls wieder zurück, reichen würden.
So hielt ich auf eine dieser hellen Stellen in der Front zu und ging auf 500 Fuss, um nicht unbeabsichtigt in die tiefer liegenden Wolken zu geraten. Durch den Regen konnte ich den Horizont erkennen, ein Zeichen, dass der Regen noch nicht zu stark fiel und sich das Wetter „auf der anderen Seite“ bessert. Und so war’s dann auch. Nach ein paar Sekunden Turbulenzen brach ich aus dem Regen in den schönsten Sonnenschein.
So kann man nie ganz sicher sein: Obwohl der Wetterbericht von Fuma korrekt war, hätte ich schlechte Bedingungen antreffen können, wenn ich ein wenig später eingetroffen wäre. Und obwohl alles was ich sah für Regen in Hesalibi sprach, war hinter der Gewitterzelle wieder schönes Wetter – genau wie der Wetterbericht gesagt hatte.
Madeleine, die Stromversorgung auf eurer Station wurde drastisch reduziert (8-12 Uhr und 17-22 Uhr). Wie bist du als Mutter und Hausfrau damit umgegangen?
Mit beschränkter Elektrizität zu leben war ja nicht ganz neu für uns. Schon länger hatten wir während den frühen Nachmittagsstunden keine Stromversorgung. Ich gewöhnte mich daran, mich gut zu organisieren und alles was Strom braucht am Morgen zu erledigen. Der Kühlschrank wurde zwischen 12h bis 16h nicht mehr geöffnet und den Luxus, gekühltes Wasser zu trinken, haben wir aufgegeben. Natürlich kam ich unter Zeitdruck, weil neben dem Organisieren des Haushaltes ja auch noch der Heimunterricht meiner Kinder sichergestellt werden musste. Unser Jüngster brauchte zu der Zeit noch zwei Nickerchen am Tag. Eines morgens, wenn der Generator noch lief und eines Nachmittags, wenn der Generator um 16h wieder ankam.
Als dann die Stromzufuhr um eine weitere Stunde reduziert wurde, hatte unser Jüngster sein Schlafmuster zu einem Mittagschlaf hin gewechselt. Bei gefühlten 47C und ohne Ventilator wollte dies jedoch nicht klappen. Auch meine Schüler litten unter der Hitze und der Kühlschrank kühlte nicht mehr genügend. Um die stromlosen Nachmittagsstunden zu überbrücken, stellte uns MAF deshalb einen kleinen Generator zu Verfügung. So wurde mein Aufgabengebiet um den „Generator Dienst“ (an- und ausschalten, gelegentlich auch tanken) erweitert.
Seit Anfang Dezember ist unser Dach neu mit Solar Panels ausgerüstet. Der Solarstrom stellt den Strom im Haus während den Nachmittagsstunden (12-17h) sicher und nach einem sonnigen Tag (einem guten Solar Tag, wie unsere Kinder sagen würden), reicht der Strom sogar, um nachts die Deckenventilatoren zu betreiben.
Was hat euch während der letzten 4 Jahre in PNG am Meisten geprägt?
Ständig am Limit zu laufen! Körperlich und geistig.
Die Haushaltsführung in den Tropen beansprucht viel Zeit und Energie. Wir kennen weder Staubsauger noch Geschirrspüler. Ständig muss geputzt werden. Fertig- und Tiefkühlprodukte stehen uns nicht zur Verfügung.
Daneben haben wir regelmässig Gäste, die Unterkunft und Verpflegung brauchen und nicht zuletzt beanspruchen unsere 4 Kinder Zeit und Energie. Die zwei Älteren (9 und 7) unterrichte ich zu Hause, während ich gleichzeitig den zwei Jüngeren (4 und 2) gerecht zu werden versuche. Und das alles bei einem Klima, das etwa mit der schwülen Hitze vor einem hochsommerlichen Schweizer Gewitter verglichen werden kann.
Dazu kommt, dass ich eine introvertierte Person bin. Ich bräuchte zwischendurch etwas Abstand vom Trubel. Unsere momentane Lebenssituation lässt dies jedoch nur selten zu.
Das macht mich gezwungenermassen von Gottes Gnade abhängig. Ich lerne, Überforderung, Erschöpfung, Frustration bei Ihm abzuladen. Und Er trägt mich durch! Immer wieder erlebe ich, wie Gott mir beim Lesen der Bibel neue Kraft schenkt. Er schickt mir Menschen über den Weg, die mich ermutigen und manchmal sogar Arbeiten in unserer Familie übernehmen. Gottes Liebe auf diese Weise zu erleben gibt mir die Gelassenheit, jeden Tag anzunehmen wie er kommt. Dabei vertraue ich darauf, dass Er schwierige Lebensumstände dazu nützt, meinen Charakter zu formen. Dankbar und entschlossen mache ich deshalb weiter: Da, wo Gott mich hingestellt hat.
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