Für alle, die das Buch nicht lesen, aber trotzdem etwas über unseren Einsatzort erfahren möchten.
Als "Enroute" bezeichnet man in der Fliegerei die Phase zwischen Start und Landung. Um Konflikte mit anderen Flugzeugen zu vermeiden, wird regelmässig eine Positionsmeldung gefunkt. Dieser Blog soll eine ähnliche Aufgabe erfüllen: ein Bericht über unsere momentane Position, unser Ergehen und unsere nächsten Schritte auf dem Flug in die Zukunft.
7. März 2011
15. Februar 2011
Dschungelkind, Sabine Kuegler
"Im Verlorenen Tal, bei einem vergessenen Volk, war ich glücklich. Im Rest der Welt fühlteich mich wie eine Verlorene."
Sabine Kueglers Geschichte beginnt, als sie mit fünf Jahren als Tochter deutscher Sprachforscher und Missionare nach West-Papua (Indonesien) kommt - zu einem Stamm, der heute noch wie in der Steinzeit
lebt. Mitten im Urwald, im "Verlorenen Tal", bauen ihre Eltern für sich und ihre drei Kinder ein Haus, erreichbar nur auf dem Luft- oder Wasserweg.
Für das kleine blonde Mädchen ist der Dschungel eine Liebe auf den ersten Blick. Sie lernt zu jagen, zu klettern, in Flüssen zu schwimmen, wo es von Krokodilen wimmelt. Sie weiß, wie man mit Pfeilen Giftspinnen schießt und wie man ohne Streichholz Feuer macht. Anstatt Pommes isst sie geröstete Insekten, anstatt Kaugummi kaut sie Fledermausflügel. Sie lernt, wie brutal die Natur sein kann aber auch, was Krieg und Hass zwischen Menschen bedeuten. Bei dem einst kannibalischen Volk der Fayu wird jedes Vergehen mit dem Tod bestraft. Und doch werden die Kinder dieses Stammes für Sabine Brüder und Schwestern.
Mit 17 Jahren wird Sabine auf ein Schweizer Internat geschickt, um ihren Schulabschluss zu machen - ein katastrophaler Einschnitt für sie, die wie eine Fayu fühlt und handelt. "Angst habe ich erst hier kennen gelernt", sagt sie, für die nun alles neu ist — wie man einkauft, wie man Menschen begrüsst, wie man eine Strasse überquert. Heute, nach Jahren in der Zivilisation, hat sie sich äusserlich gut angepasst. Doch immer ist da Heimweh, eine Sehnsucht, die ständig in ihr brennt. Sie wird zurückkehren in den Dschungel, um für sich herauszufinden: Wo gehöre ich hin? Wer bin ich eigentlich, Fayu oder Europäerin?
Eine der ungewöhnlichsten Lebensgeschichten unserer Zeit.
29. Januar 2011
11. Dezember 2010
Gitter vor dem Fenster und Orchideen im Garten, Johanna Wenger-Lee
Geschichten aus dem wahren Leben! Originell, unterhaltsam, persönlich. Voller Lebensweisheit und Tiefgang.In Papua-Neuguinea, dem "Land des Unerwarteten", kann es nur ein Motto geben: Keinerlei Überraschungen scheuen! Unsterbliche WC-Bürsten, Markenkleider für fünzig Cent, Würmchen in den Nudeln: das ist der ganz normale Alltag. Eine gewöhnliche Autopanne ist dort gefährlich, besonders wenn noch eine hochschwangere Frau mit von der Partie ist. Nicht umsonst sind alle Fenster vergittert und überall scharfe Hunde im Einsatz. Man lernt auch, dass Waschmaschinen eine Persönlichkeit haben und das Trinkwasser nicht einfach H2O, sondern jemandes ausgeschüttetes Badewasser ist...
23. Oktober 2010
"...und drittens als man denkt"
Mit diesem Beitrag möchten wir euch über eine spezielle Entwicklung auf unserem Weg nach Papua-Neuguinea informieren.
Seit einiger Zeit schon haben wir uns überlegt, ob wir die geplante Abreise im Januar 2011 um ein halbes Jahr verschieben sollten. Auf der einen Seite kommt unsere Unterstützung nicht so schnell zusammen wie wir gehofft hatten, was eine Ausreise im Januar schwierig machen könnte. Auf der anderen Seite gibt es einige organisatorische Dinge (unter anderem die Erneuerung von Markus’ Lizenzen), welche bei einer späteren Ausreise effizienter erledigt werden könnten. Wir wussten lange nicht, was Gottes Plan in dieser Angelegenheit ist.
Dies hat sich nun geklärt: Madeleine ist schwanger und wir erwarten unser drittes Kind Mitte April. Dies war (von uns) eigentlich nicht geplant, ist aber wohl Gottes spezielle Antwort auf unsere Fragen. Bei einer Ausreise im Januar würde die Geburt in eine Zeit fallen, in der wir mitten in Schulungen und der kulturellen Anpassung wären. Wir halten dies nicht für weise. Somit verschiebt sich unsere Ausreise auf Ende Mai 2011.
Seit einiger Zeit schon haben wir uns überlegt, ob wir die geplante Abreise im Januar 2011 um ein halbes Jahr verschieben sollten. Auf der einen Seite kommt unsere Unterstützung nicht so schnell zusammen wie wir gehofft hatten, was eine Ausreise im Januar schwierig machen könnte. Auf der anderen Seite gibt es einige organisatorische Dinge (unter anderem die Erneuerung von Markus’ Lizenzen), welche bei einer späteren Ausreise effizienter erledigt werden könnten. Wir wussten lange nicht, was Gottes Plan in dieser Angelegenheit ist.
Dies hat sich nun geklärt: Madeleine ist schwanger und wir erwarten unser drittes Kind Mitte April. Dies war (von uns) eigentlich nicht geplant, ist aber wohl Gottes spezielle Antwort auf unsere Fragen. Bei einer Ausreise im Januar würde die Geburt in eine Zeit fallen, in der wir mitten in Schulungen und der kulturellen Anpassung wären. Wir halten dies nicht für weise. Somit verschiebt sich unsere Ausreise auf Ende Mai 2011.
![]() |
| Baby Nummer Drei |
Abonnieren
Posts (Atom)


